Berichte 2017

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Das Krippenjahr 2017

Einweihung der Dorfkrippe

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Am 08.12.2017 wurde die Dorfkrippe eingeweiht. Es war ein wunderbarer Festakt.

Altpfarrer von Bad Vigaun und jahrelanger Begleiter des Krippenbauvereines Bad Vigaun, Hr. Egon Katinsky nahm zusammen mit Diakon Kurt Fastner die Segnung vor. Viele Bad Vigaunerinnen und Bad Vigauner liesen sich dieses sicherlich geschichtsträchtige Ereignis nicht entgehen.

Die Weisenbläser Siegi Schaber und Peter Hopfgartner umrahmten die Feierlichkeit.

Günther Hopfgartner erklärte kurz wie es zum Bau der Dorfkrippe kam und was alles darauf zu sehen ist. Die Dorfkrippe, ein Platz der Begegnung.

Krippenbauen mit Erwachsenen

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Auch heuer wurden wieder viele Krippen gebaut. Laternenkrippen waren sehr begehrt. So haben wir heuer neben den herkömmlichen Krippenbaukursen einen eigenen Laternenkrippenbaukurs angeboten. Es war wieder eine große Freude zu sehen, mit wieviel Geschick, Freude und Spaß an den Krippen gearbeitet wurde.

Wir gratulieren Jedem/Jeder zu seiner/ihrer gelungenen Krippe

Krippenbauen mit Kindern

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traditionell ist auch schon der Krippenbaukurs mit Kindern. 12 Mädchen und Jung‘s stellten sich heuer der Aufgabe. Mit viel Freude und Geschick wurde an der eigenen Weihnachtskrippe gearbeitet. Es ist alle Jahre wieder ein besonderes Ereignis, die Kinder bei diesem Kurs zu begleiten. Ihre Vorstellungen sind sehr wertefrei und weltoffen. Ein Erlebnis auch für uns Kursleiter und Helfer.

Unser Hirschheiderich kommt aus Südtirol

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Ganz spezielle Krippenbotanik besorgen wir uns meistens in Südtirol. Im Besonderen handelt es sich um den Hirschheiderich oder auch Alpenazalee genannt. Wir haben diese Sammelfahrt mit einem kleinen zweitägigen Ausflug verbunden. Wir fuhren nach Sexten ins Hotel Mondschein, wo wir uns im Keller eine Krippenausstellung ansehen konnten. In dieser Ausstellung konnte man auch vieles über die Geschichte des Ortes erfahren. Selbstgemachte Figuren bis hin zu Figuren von Angela Trippi ist alles zu sehen. Dann fuhren wir weiter in das bekannte Krippenmuseum Maranatha. Obwohl wir schon öfters dort waren, gibt es immer wieder was Neues zu entdecken. Im Anschluss ging es weiter über den Jaufenpass in`s Passeiertal. Dort nächtigten wir im Hotel Martinerhof. Am Abend unterhielten wir uns, bei hauseigenem Bier, noch einige Zeit übers Krippenbauen.

Am nächsten Tag fuhren wir dann übers Timmelsjoch ins Ötztal . Auf diesem Weg pflückten wir den begehrten Hirschheiderich. Unsere Fahrt ging weiter in`s Kühtai. Auch da gab es noch genügend „Baumbart“ ,Flechten und Wurzeln zu finden. Als der Kofferaum schon ziemlich gefüllt war, traten wir wieder den Heimweg an. Es war ein wunderschöner Ausflug,

Materialsammeln auf der Karalm

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Alljährlich rund um Mitte August machen wir uns auf den Weg wieder ausreichend „Krippenbotanik“ in der Natur zu sammeln. Wie bereits schon vergangenes Jahr fuhren wir ins Gebiet der Spielbergalmen. Bei nicht gerade bestem Wetter ging es los. Zuerst eine kurze Einschulung, was wir genau benötigen und schon verschwanden die einzelnen Trupps im Nebel.

Nach einiger Zeit trafen wir uns wieder beim Ausgangspunkt. Der Karalm. Von Buchenverbiss, bis über verschiedenste Flechten und Gräser war alles dabei, was das Herz eines Krippenbauers höher schlagen lässt. In der Almhütte bei Monika und Johannes ging es uns wieder richtig gut. Die Vigauner Tanzlmusi spielte groß auf und wir wurden mit Köstlichkeiten, richtige guten Schmankerl, verköstigt. Es wurde viel erzählt und diskutiert. Weisheiten aller Art wurden ausgetauscht, Witze erzählt und vieles. Erst gegen 20 Uhr am Abend traten wir dann den Heimweg an.

Für alle die auch einmal in diese Gegend wandern können der Link von der Karalm: http://karbauer.members.cablelink.at/karalm.html

Dorfkrippe bauen – Die Dorfkrippe von Bad Vigaun

 

Errichtet im Jahr 2017

Zu den Bildergalerien:

Hütte

Krippe

Figuren

Botanik

Elektrik

Hintergrund

Einbau in Krippenhütte

Aufbauen am Dorfplatz

Ein Ort der Begegnung

Daten und Fakten der Krippe kurz zusammengefasst

Jahr der Errichtung:                    2017

Einweihung:                                     08.12.2017

Abmessungen der Krippe:

Länge: 186 cm

Tiefe: 112 cm

Höhe: 100 cm

 

Arbeitsstunden: 1.300

 

Eigenkosten: knapp 5-stelliger Euro Betrag

 

Mitwirkende: 18 Personen und viele Helfer im Hintergrund

 

Gesamtleitung: Günther Hopfgartner

 

Krippenhütte: Thomas Fallnhauser, Manfred Gleissenberger, Hannes Guttmann

Krippenberg: Günther Hopfgartner, Jakob Mösenbichler, Bert Stoll, Christian Hopfgartner, Peter Hopfgartner, Monika Hopfgartner,

Krippenhintergrund: Rupert Beran, Vorarbeiten Christian Hopfgartner

Figuren: Birgit Promok, Gerti Rehrl, Heidi Hopfgartner, Maria Gleissenberger, Rosmarie Trinker und Maria Braun

Elektrik: Reinhard Baier, Egon Eisenach

Zur Entstehung der Krippe

In vielen Orten Österreichs, im Besonderen in denen Krippenvereine aktiv sind, gibt es neben einer Kirchenkrippe oftmals auch eine Dorfkrippe. Einige Jahre trugen wir uns schon mit dem Gedanken auch in unserer Gemeinde eine eigene Dorfkrippe zu errichten. Wir haben bereits die Kirchenkrippe in unserem Ortsteil St. Margarethen, sowie die Kirchenkrippe und das Passionskreuz in unserer Pfarrkirche gebaut. Im Jahr 2017 feiern wir das 10-jährige Bestandsjubiläum unseres Vereines. Zu diesem Anlass wollten wir uns und der Bevölkerung unseres Dorfes, ein Geschenk überreichen. Was wäre hier nicht besser geeignet als eine Dorfkrippe? Gesagt und Getan!

Jetzt ging es darum, wie die Krippe aussehen sollte. Wir überlegten, ob wir lebensgroße Figuren aufstellen, oder eine herkömmliche Krippe bauen sollten. Nach kurzer Abwägung der diversen Pro und Contras entschieden wir uns für eine herkömmliche Krippe. Dies stellte uns vor die nächste Herausforderung, nämlich das WIE und WAS! Eines war uns klar, wir müssen die Krippe in eine „Krippenhütte“ bauen. Dann galt es zu entscheiden ob die Krippe im heimatlichen oder orientalischen Stil gebaut werden soll. Wir entschieden uns für den heimatlichen Stil, da in der Pfarrkirche ja bereits eine orientalische Krippe steht. Als nächstes galt es den Aufstellungsort zu bestimmen. Wir dachten, dass der Platz vor dem Pfarrheim, in der Nähe des Christbaumes sehr gut dafür geeignet wäre. So weihten wir Herbert Wallmann, Amtsleiter und Pfarrkirchenratsobmann, in unser Vorhaben ein. Er war von der Idee sofort begeistert und holte alle notwendigen Be-willigungen von der Gemeinde und der Pfarre ein.

Nach diesen ersten Schritten mussten wir die Krippe planen. Es sollte eine Krippe sein, welche die Bad Vigauner Bevölkerung einbindet. Als wir bei einem größeren Fest, ich glaube es war ein Erntedankfest, so in die Runde schauten, stellten wir fest, dass sehr viele Bad Vigaunerinnen und Bad Vigauner mit den verschiedensten örtlichen Vereinen ausgerückt sind.

Da kam uns die Idee, auf der Krippe neben der Heiligen Familie und den Heiligen drei Königen auch die örtlichen Vereine abzubilden. Alle, wie auch bei den großen Festen im Jahreskreis, sollen zum Krippenstall kommen, wie einst die Hirten und gemeinsam das große Fest der Menschwerdung Christi feiern. Wir überlegten nun, welche Vereine wir bei Festen und Ver-anstaltungen immer wieder wahrnehmen. Das waren eigentlich ziemlich viele. Nur bei einem Verein hatten wir ein bisschen ein Problem. Das sind die Krampusse. Diese leisten auch einen sehr tollen Beitrag zum Brauchtum in unserem Ort, aber auf die Krippe können wir die Krampuspassen dann doch nicht stellen. Da aber viele Mitglieder der Passen auch in anderen Vereinen aktiv sind, hoffen wir doch, dass uns dies verziehen wird.

Nachdem die groben Umrisse klar waren, ging es ins Detail. Wir wollten typische landschaftliche Merkmale aus unserer Gemeinde erkennbar machen. Nach kurzem durchblättern des Bad Vigauner Buches entschieden wir uns für folgende Orte. Römerbrücke mit Wasserfall und Taugl, die Tenneralm, den Schlenken als Hausberg und die Kirche vom Ortsteil St. Margarethen. Ebenso sollte es einen Dorfplatz geben, auf dem ein Wirtshaus und ein Stall getrennt voneinander stehen.

Sodann überlegten wir uns die Abmessungen der Krippe. Wir müssen ja auf die Proportionen bei den Figuren und Objekten achten. So ergaben sich folgende Abmessungen: Länge knapp 2 Meter, Tiefe cirka 1 Meter, Höhe ebenfalls ca. 1 Meter. Daraus wiederum ergaben sich die Abmessungen für die Krippenhütte und so weiter.

Danach bildeten wir verschiedene Teams:

  • Krippenhütte

  • Bau des Krippenberges mit Fassen

  • Figuren

  • Krippenhintergrund

  • Elektrik

  • Botanik

 

Abschließend wurde noch eine grobe Kostenschätzung vorgenommen und die Finanzierung abgestimmt. Sodann konnten die Arbeiten beginnen.

 

In den einzelnen Teams wurden nun die Details geplant.

Weitere INFOS Über die DORFKRIPPE finden sie unter „Krippen im Dorf“

Malkurs 2017

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Nach dem Kurs „Ich lerne malen“ haben wir natürlich auch unseren traditionellen Hintergrundmalkurs abgehalten. Kursleiter war wieder Beran Bertl. Hier haben wir gezielt für unsere Krippen zu Hause einen Hintergrund gemalen. Genau abgestimmt, bis hin zu den Gestirnen.

Ich lerne malen

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Bei vielen Malkursen ist es so, dass man mit wunderbaren fertigen Bildern den Kurs abschließt. Es ist aber nicht selten, dass die Kursleitung hier maßgeblich mithilft. So haben wir uns heuer dazu entschlossen einen Malkurs zu organisieren, bei welchen wir die Grundtechniken lernen. Also das ansetzen eines Himmels, eines Berges und verschiedenen Bäume und Sträucher.

Unser Bertl Beran vermittelte uns diese Grundtechniken sehr genau. Mit Stolz können wir nun behaupten, dass es nun einige Kursteilnehmer gibt, die schon ganz alleine einen kleinen Hintergrund, z.B. für eine Laternenkrippe, malen können.

Besuch im Schulungszentrum von Porsche Austria in Salzburg

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Am 16.03.2017 durften wir das Schulungszentrum von Porsche Austria in Salzburg besuchen.

Unser Vorstandsmitglied Hannes Guttmann ist Leiter des Schulungszentrums und konnte uns deshalb sehr viel Interessantes berichten. Wir sahen sehr modern eingerichtete Werkstätten in denen viele Lehrlinge, aber auch schon arrivierte Mechaniker und Karosseriebauer an den verschiedensten Fahrzeugen, welche zum Porsche Konzern gehören, laufend geschult werden.

 

Ausbildung und Weiterbildung hat im Porschekonzern einen hohen Stellenwert. Schon wenn man die Hallen betritt, wird man mit der Unternehmensgeschichte und der Innovation konfrontiert. Sehr beeindruckend!

 

Organisation, kurze Wege, Vorbereitung und vor allem „Learning by doing“, sind auch Begriffe die wir Krippenbauer in unseren Werkstätten kennen sollten. Eine gute Organisation, also wo ist was gelagert und wie geht man mit den Restmaterialien sparsam um; welche Maschine braucht am meisten Platz und wird am meisten verwendet (kurze Wege); die Vorbereitung auf die Kurse – haben wir alles lagernd, sind alle Geräte einsatzbereit; der Umgang mit neuen Materialien und das Thema Sicherheit sind auch für uns wichtige Thematiken. Die Sauberkeit in der Werkstätte trägt auch dazu bei, dass es weniger Gefahrenquellen gibt.

So können auch wir Krippenbauer in Blickrichtung Kursleitung, Sicherheit und Sauberkeit in der Werkstatt so einiges von diesem Schulungszentrum lernen.

Herzlichen Dank an unseren Hannes, der mit viel Überzeugung, großer Freude und Leidenschaft, einen Schulungszentrumsbesuch für uns zu einem beeindruckenden Erlebnis machte.

 

Krippenausstellung mit Kirchenkonzert und Auftritt der TennengauerRaunachtsperchten

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Bereits zum vierten Mal konnten wir zu unserer Veranstaltung Konzert und Ausstellung zu Hl. Drei Könige einladen. 

Es war uns eine große Freude, dass wir trotz enormer Kälte und massiven Schneefall, viele Vigaunerinnen und Vigauner, wie auch Krippenfreunde aus Nah und Fern in unserer Mitte begrüßen konnten. Über fünfundvierzig verschiedene Krippen, im besonderen Krippen von Kindern im Alter zwischen 6 und 13 Jahren, konnten bei der heurigen Ausstellung betrachtet werden. Auch konnten wir einige orientalische Großkrippen, sowie eine Krippe mit Sternenhimmel und viele spezielle Einzelanfertigungen bewundern. Es ist schön zu sehen, mit welcher Freude die Krippenbauer ihre gelungenen Werke in einer sehr familiären Umgebung zeigten. 

Bevor das Kirchenkonzert der Vigauner Böhmischen begann, statteten uns die Tennengauer Raunachtsperchten anlässlich der Feierlichkeiten 100 Jahre Landeskrippenverband Salzburg einen Besuch ab und wünschten allen Besuchern

“An Gsund, an Fried und an Reim“

Um 18 Uhr begann dann das Konzert der VigaunerBöhmischen.

Mit dem Triumphmarsch von Giuseppe Verdi aus der Oper AIDA begann ein herausragendes Konzert, welches die Musikerinnen und Musiker der Vigauner Böhmischen unter der Leitung von Christian Hopfgartner präsentiert haben. Monika Hopfgartner führte durch ein sehr abwechslungsreiches Programm. Andrea Jarnach und Alexander Hüttner sangen für uns Operettenmelodien wie Lippen Schweigen und Wiener Blut, oder auch das weltbekannte Lied ContePartiro oder Time tosayGood Bye. 

Choräle, Weisen, Musicalhits und das berühmte Pie Jesu von Andrew Lloyd Webber, rundeten das facettenreiche Programm ab, ehe bereits traditionell zum Abschluss das Guten Abend gut Nacht von Johann Brahms erklang.

Bei einem auf Grund der Kälte kurzen aber dennoch gemütlichen Beisammensein  am Dorfplatz klang ein gelungener, ereignisreicher Nachmittag aus.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden sehr herzlich für Ihren Einsatz. Es ist nicht selbstverständlich, motivierte Freunde zu finden, die durch ihren aktiven Einsatz maßgeblich am Gelingen der dreitägigen Veranstaltung beigetragen haben. Ein herzliches Vergelts Gott an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Ebenso bedanken wir uns sehr herzlich bei Diakon Kurt Fastner, der uns im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit, umrahmt mit einer Stubenmusik, am Dreikönigstag die Krippen segnete.

Danke, dass wir die Ausstellung auch wieder im Pfarrheim ausrichten durften!

 

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