Blue Flower

 

Die Dorfkrippe von Bad Vigaun

 

 

 

 

Errichtet im Jahre 2017

 

 

Zu den Fotogalerien:

 

Hütte

 

Krippe

 

Figuren

 

Botanik

 

Elektrik

 

Hintergrund

 

Einbau in Krippenhütte

 

Aufbauen am Dorfplatz

 

 

 

Ein Ort der Begegnung

 

Daten und Fakten der Krippe kurz zusammengefasst

 

Jahr der Errichtung: 2017

Einweihung: 08.12.2017

Abmessungen der Krippe:

 

Länge: 186 cm

Tiefe: 112 cm

Höhe: 100 cm

 

Arbeitsstunden: 1.300

 

Eigenkosten: knapp 5-stelliger Euro Betrag

 

Mitwirkende: 18 Personen und viele Helfer im Hintergrund

 

Gesamtleitung: Günther Hopfgartner

 

Krippenhütte: Thomas Fallnhauser, Manfred Gleissenberger, Hannes Guttmann

Krippenberg: Günther Hopfgartner, Jakob Mösenbichler, Bert Stoll, Christian Hopfgartner, Peter Hopfgartner, Monika Hopfgartner,

Krippenhintergrund: Rupert Beran, Vorarbeiten Christian Hopfgartner

Figuren: Birgit Promok, Gerti Rehrl, Heidi Hopfgartner, Maria Gleissenberger, Rosmarie Trinker und Maria Braun

Elektrik: Reinhard Baier, Egon Eisenach

 

 

 

Zur Entstehung der Krippe

 

 

 

In vielen Orten Österreichs, im Besonderen in denen Krippenvereine aktiv sind, gibt es neben einer Kirchenkrippe oftmals auch eine Dorfkrippe. Einige Jahre trugen wir uns schon mit dem Gedanken auch in unserer Gemeinde eine eigene Dorfkrippe zu errichten. Wir haben bereits die Kirchenkrippe in unserem Ortsteil St. Margarethen, sowie die Kirchenkrippe und das Passionskreuz in unserer Pfarrkirche gebaut. Im Jahr 2017 feiern wir das 10-jährige Bestandsjubiläum unseres Vereines. Zu diesem Anlass wollten wir uns und der Bevölkerung unseres Dorfes, ein Geschenk überreichen. Was wäre hier nicht besser geeignet als eine Dorfkrippe? Gesagt und Getan!

 

Jetzt ging es darum, wie die Krippe aussehen sollte. Wir überlegten, ob wir lebensgroße Figuren aufstellen, oder eine herkömmliche Krippe bauen sollten. Nach kurzer Abwägung der diversen Pro und Contras entschieden wir uns für eine herkömmliche Krippe. Dies stellte uns vor die nächste Herausforderung, nämlich das WIE und WAS! Eines war uns klar, wir müssen die Krippe in eine „Krippenhütte“ bauen. Dann galt es zu entscheiden ob die Krippe im heimatlichen oder orientalischen Stil gebaut werden soll. Wir entschieden uns für den heimatlichen Stil, da in der Pfarrkirche ja bereits eine orientalische Krippe steht. Als nächstes galt es den Aufstellungsort zu bestimmen. Wir dachten, dass der Platz vor dem Pfarrheim, in der Nähe des Christbaumes sehr gut dafür geeignet wäre. So weihten wir Herbert Wallmann, Amtsleiter und Pfarrkirchenratsobmann, in unser Vorhaben ein. Er war von der Idee sofort begeistert und holte alle notwendigen Be-willigungen von der Gemeinde und der Pfarre ein.

 

Nach diesen ersten Schritten mussten wir die Krippe planen. Es sollte eine Krippe sein, welche die Bad Vigauner Bevölkerung einbindet. Als wir bei einem größeren Fest, ich glaube es war ein Erntedankfest, so in die Runde schauten, stellten wir fest, dass sehr viele Bad Vigaunerinnen und Bad Vigauner mit den verschiedensten örtlichen Vereinen ausgerückt sind.

 

Da kam uns die Idee, auf der Krippe neben der Heiligen Familie und den Heiligen drei Königen auch die örtlichen Vereine abzubilden. Alle, wie auch bei den großen Festen im Jahreskreis, sollen zum Krippenstall kommen, wie einst die Hirten und gemeinsam das große Fest der Menschwerdung Christi feiern. Wir überlegten nun, welche Vereine wir bei Festen und Ver-anstaltungen immer wieder wahrnehmen. Das waren eigentlich ziemlich viele. Nur bei einem Verein hatten wir ein bisschen ein Problem. Das sind die Krampusse. Diese leisten auch einen sehr tollen Beitrag zum Brauchtum in unserem Ort, aber auf die Krippe können wir die Krampuspassen dann doch nicht stellen. Da aber viele Mitglieder der Passen auch in anderen Vereinen aktiv sind, hoffen wir doch, dass uns dies verziehen wird.

 

Nachdem die groben Umrisse klar waren, ging es ins Detail. Wir wollten typische landschaftliche Merkmale aus unserer Gemeinde erkennbar machen. Nach kurzem durchblättern des Bad Vigauner Buches entschieden wir uns für folgende Orte. Römerbrücke mit Wasserfall und Taugl, die Tenneralm, den Schlenken als Hausberg und die Kirche vom Ortsteil St. Margarethen. Ebenso sollte es einen Dorfplatz geben, auf dem ein Wirtshaus und ein Stall getrennt voneinander stehen.

 

 

 

Sodann überlegten wir uns die Abmessungen der Krippe. Wir müssen ja auf die Proportionen bei den Figuren und Objekten achten. So ergaben sich folgende Abmessungen: Länge knapp 2 Meter, Tiefe cirka 1 Meter, Höhe ebenfalls ca. 1 Meter. Daraus wiederum ergaben sich die Abmessungen für die Krippenhütte und so weiter.

 

 

 

Danach bildeten wir verschiedene Teams:

 

  • Krippenhütte

  • Bau des Krippenberges mit Fassen

  • Figuren

  • Krippenhintergrund

  • Elektrik

  • Botanik

 

 

Abschließend wurde noch eine grobe Kostenschätzung vorgenommen und die Finanzierung abgestimmt. Sodann konnten die Arbeiten beginnen.

 

In den einzelnen Teams wurden nun die Details geplant.

Weitere INFOS Über die DORFKRIPPE finden sie unter „Krippen im Dorf“